
am 15.01. 2011 um 19 Uhr

Gino Hahnemann: September September, 1988, 6 min
Helge Leiberg: action situation, 1983, 9min
Ramona Köppl-Welsch: Konrad! Sprach die Frau Mama, 1989, 9 min
Cornelia Schleime: Unter weißen Tüchern, 1983, 9 min
Thomas Werner: Guten Tag Berlin, 1987, 12 min
Cornelia Klauß: Die subversive Kamera, 1997
Dokumentation über die Super-8-Filmszene in der DDR, 1996, 44 min
Die mit einfachsten Super-8-Kameras gedrehten Filme stehen einerseits für die begrenzten Möglichkeiten künstlerischer Praxen in der DDR und andererseits für den daraus resultierenden Improvisationsreichtum als Methode der Hindernisbewältigung. Die Filme widersetzten sich den vorgeschriebenen Kunst- und Gesellschaftsregeln der DDR und leisteten Widerstand gegen die offiziellen in den Medien präsentierten DDR-Bilder, die das real-sozialistische Abbildungsdogma repräsentieren. In den Filmen werden die Lebensrealitäten einer nicht mehr anpassungswilligen Generation radikal und poetisch reflektiert und damit die Definitionsmacht über die Darstellung der eigenen Identität behauptet.
Cornelia Klauß studierte Filmwissenschaft in Babelsberg. Von von 1990 bis 2002 war sie Programmleiterin beim Filmkunsthaus Babylon. Seither arbeitet sie freiberuflich als Regisseurin, Dramaturgin und Kuratorin für Filmfestivals.
Informationen zur Ausstellung finden Sie unter: www.widerstand-und-hindernisse.de
ratskeller – Galerie für zeitgenössische Kunst
Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin
U-und S-Bhf. Frankfurter Allee
Tel: 902963712
ratskeller@kultur-in-lichtenberg.de
Öffnungszeiten: Mo–Fr, 10-18 Uhr
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